Juso HSG Passau: Bafög-Reform bleibt hinter Notwendigkeiten zurück.

Die Juso HSG Passau blickt skeptisch auf die gestern beschlossene Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BaföG). Demnach wird der Satz um 7% angehoben. Die Reform gehe nicht weit genug, erklären die Sprecher Marilyn Mundt und Valentin Kuby: „die Reform sollte nicht erst ab 2016, sondern ab sofort greifen“. Bis dahin habe sich der Effekt in Luft aufgelöst: „Kanzlerin Merkel hat das Land zur Bildungsrepublik ausgerufen. Im Koalitionsvertrag stehen 6 Milliarden mehr für die Bildung. Dies ist so wenig, dass wir das zischen des Tropfens auf dem heißen Stein nicht einmal hören

werden!“, so die Sprecher weiter. Zudem sei die Anhebung der Zuverdienstgrenze und die Ausweitung auf ausländische Studierende lediglich eine Ausweitung des Bafögs auf gängige europäische Rechtsprechung und keine echte Reform. Die Juso Hochschulgruppen fordern:

 

  • Sofortige Erhöhung sowie
  • Automatische Anpassung der Sätze an die Inflationsrate.

 

Zwar werde eine Baustelle angegangen, die Reform gehe aber an der Lebensrealität der Studierenden vorbei.